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Darwins Alptraum |
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Genre: | Dokumentation | |
| Freigabe: | ab 12 | ||
| Produktion: | BEL/FR/AT/2004 | ||
| Veröffentlichung DVD: | 07.12.2005 (Verkauf) | ||
| Publisher: | Sunfilm | ||
| Ländercode: | 2 | ||
| Laufzeit: | 106min | ||
| Regie: | Hubert Sauper | ||
| Darsteller: | diverse Realpersonen | ||
| Musik: | - | ||
| Produzent: | Barbara Albert, Martin Gschlacht, Edouard Mauriat, Hubert Sauper, Antonin Svoboda, Hubert Toint | ||
| Drehbuch: | Hubert Sauper | ||
| Links zum Film: | IMDB OFDB | ||
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Zur freundlichen Beachtung: Dieses Review stammt aus unserer Anfangszeit und kann/wird über Fehler und Unzulänglichkeiten verfügen. Es stellt auch nicht die Qualität unserer aktuellen Reviews dar und wir lassen es (wie manch andere Rezensionen) nur aus nostalgischen Gründen online um unseren steinigen Weg nach oben zu dokumentieren. Danke für Ihr Verständnis! |
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Alle verwendeten Bilder etc.
copyright Sunfilm! |
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INHALT |
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Was in
den 60er Jahren als kleines wissenschaftliches Experiment am Victoriasee in
Afrika begann, stellt sich heute als ökologisches und Ökonomisches
Horror-Szenario am größten tropischen See der Welt dar. Der damals
ausgesetzte Nilbarsch vernichtete über die Jahrzehnte nicht nur einen
Großteil der 400 anderen Fischarten - der in der westlichen Welt so begehrte
Fisch ist inzwischen beliebtes Zahlungsmittel für Waffen, durch die jeden
Tag Tausende von Menschen in der Region ums Leben kommen. Für viele ist es
ein lukratives Geschäft: internationale Waffenhändler, russische Piloten,
Fischhändler, afrikanische Minister und Funktionäre - alle kassieren ab, nur
die Einheimischen gehen leer aus... (Klappentext) |
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Wertung Film: 80% |
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BILD |
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| Format: | 1,85:1 - 16:9 |
| System: | PAL |
| Bemerkungen: | Der Film wurde durchgehend mit Digital-Handkameras gedreht, oft unter widrigen Bedingungen und in der Nacht, weshalb das Bild natürlich nie optimal wirkt. Aber auch das trägt zur Atmosphäre, zum schmutzigen Look des Filmes und der Handlung bei, und unterstützt diese. Rein von der technischen Umsetzung auf DVD kann man sich nicht beklagen, da ist alles im grünen Bereich. |
| Wertung Bild: 50% | |
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TON |
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| Sprachen/Format: | O-Ton (Russisch, Englisch...) Dolby Digital 2.0 Surround und Dolby Digital 5.1 |
| Untertitel: | Deutsch |
| Bemerkungen: | Genretypisch ist der Film natürlich sehr frontlastig, alle Geräusche und Töne sind original in der Situation aufgenommen. Untertitel sind sehr zu empfehlen, da die gesprochenen Sprachen eine Mischung aus Russisch, Englisch und Swahili sind. Rein technisch gesehen ist alles in Ordnung, die beiden Tonspuren (Surround mit PLII und 5.1)unterscheiden sich nicht voneinander |
| Wertung Ton: 50% | |
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AUSSTATTUNG |
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| Anzahl DVD'S: | 1 |
| Verpackung: | Keep Case (Amaray) im Pappschuber |
| Bemerkungen: |
An Bonusausstattung findet man
auf der DVD den Originaltrailer, Spendentrailer "gemeinsam für Afrika",
Spenden-Musikvideo von Wolfgang Niedecken sowie einige DVD-Trailer von
Sunfilm. Die wahre Ausstattung findet sich allerdings in der Verpackung: Ein 24-seitiges Booklet mit vielen Hintergrundinformationen sowie ein kleines Kärtchen von Greenpeace im Scheckkartenformat wo Fischsorten aufgelistet sind, die man kaufen kann und die, die man unbedingt meiden sollte, welches bei mir schon seinen Platz in der Geldbörse hat und ich kann nur jedem dazu raten, dies auch zu tun und sich daran zu halten. |
| Wertung Ausstattung: 30% | |
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Fazit |
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Ein nachdenklich stimmender, anregender Dokumentarfilm, den man gesehen haben sollte, nicht zuletzt, weil vom Verkauf ein Euro an "Gemeinsam für Afrika" geht. Diesen Film sollte man sich ansehen und danach sein eigenes Konsumverhalten ein wenig hinterfragen, welche Prozesse man unterstützt und welche nicht. technisch ist alles in Ordnung und die wahre Sonderausstattung findet man in Printform in der DVD-Hülle. |
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Verantwortlicher Redakteur: Klaus Doblmann |
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